fbpx

Internationaler Job ohne Auslanderfahrung?

8 Stunden Vorlesung am Stück. Ein straffer Tag geht zu Ende. Doch bevor ich in den wohlverdienten Feierabend entschwinden kann, belagern mich noch 5 Studenten. Die Frage, die ihnen schon lange unter den Nägeln brennt: „Wie kommen wir ohne jegliche Auslanderfahrung zu einem internationalen Job?“ Sie wollen wissen, wie ich es geschafft habe, in über 30 Ländern dieser Erde unter größten Herausforderungen tätig zu sein?

Langer Weg verschiedener Lebensumstände

Was auf den ersten Blick die Studenten beeindrucken mag, ist in Wahrheit keine Meisterleistung. Sondern ein langer Weg verschiedener Lebensumstände, die oft erst Jahre danach Sinn machten. Und das konsequente Folgen einiger für mich heute selbstverständlicher Lebensgesetze.

Im Alter von 25 Jahren hatte ich den brennenden Wunsch, in möglichst exotischen Ländern zu arbeiten: in Krisengebieten, Entwicklungsländern oder in einem der aufstrebenden Wachstumsmärkte. Doch es kostete mich fast 15 Jahre, bis ich meine Ziele erreicht hatte. Zuerst blieb ich nämlich in der Schweiz hängen, durfte mit 28 Jahren als Gesamtprojektleiter ein Milliardenprojekt aus der Krise holen.

„Irr“-Glauben

Dann Mitte 30 gebe ich mir einen Ruck, besuche eine Elite Universität im Ausland, im „Irr“-Glauben, dass dies das sofortige Sprungbrett zur Erfüllung meines grossen Traums ist. Falsch geglaubt! Krampfhaft wechsle ich in mehrere Grosskonzerne, arbeite in vielen Industrieländern, aber in keinem der lang ersehnten Märkte.

Dann der nächste Irrglaube: ich müsse in die humanitäre Hilfe bzw. in eine der NGOs wechseln. Glücklicherweise – zumindest aus heutiger Sicht – gelingt mir das nicht. Frustriert gebe ich auf, reise in den Urlaub und lasse einfach los. Noch im Urlaub erhalte ich einen Anruf aus einer Ecke, die ich mir niemals hätte vorstellen können.

Berge versetzen

In einem Energiekonzern mit Standorten in 40 exotischen Ländern wird mir – aus meiner Sicht unter meinem gegenwärtigen Marktwert – eine ganz gewöhnliche Stelle als Ingenieur angeboten. Aber, ich spüre, ich muss es tun. Ich fange also wieder ganz unten an. Die Bereitschaft zur Flexibilität und zu vermeintlichen Rückschritten, kombiniert mit dem Feuer des unbedingten Wollens für das Ziel, kann Berge versetzen. Heute, 10 Jahre später, habe ich die unglaublichsten Dinge in den abenteuerlichsten Märkten dieser Erde erleben dürfen.

Was können wir alle daraus lernen?

  • Fixiere dich nicht auf einen bestimmten Weg. Sei offen für jeden Weg. Die Möglichkeiten an Wegen zum Ziel – die du mit dem Verstand alleine niemals erfassen kannst – sind grenzenlos.
  • Trage ständig dein Ziel in deinem Herzen und tue so viel wie möglich, um diese Leidenschaft jeden Tag voll auszuleben.
  • Löse dich von falschen und begrenzenden Glaubenssätzen.
  • Zeige Geduld und Ausdauer. Die Erfüllung jedes Ziels erfolgt immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – wenn wir nur intensiv genug daran glauben.
  • Alles was auf dem Weg zum Ziel passiert – auch wenn es im Moment keinen Sinn macht – ist wichtig und richtig

Trag dich zu meinem wöchentlichen Newsletter ein und erhalte wertvolle Impulse

You have Successfully Subscribed!

Du lernst in diesem 4- teiligen kostenlosen Mini-Kurs

 

deine Talente und WOWs zu entdecken - deine Fähigkeiten auf den Punkt zu bringen - die Dinge die du gar nicht magst zu evaluieren - deine Kriterien für deinen WOW- Job zu erstellen - deine persönliche WOW-Message zu kreieren - deine Glaubenssätze zu transformieren 

You have Successfully Subscribed!