Veränderungen im Leben finden ständig statt. So lange du diese selbst anstösst, bist du Herrscherin der Lage und bist selbst dafür verantwortlich. Doch sobald Dritte irgendwelche Veränderungen bewirken oder Entscheide treffen, auf welche du keinen Einfluss hast, zeigt sich wie leicht oder schwer wir damit umgehen können.

Mehr Gelassenheit ist der Schlüssel

Ich habe Situationen erlebt, in welchen wir felsenfest davon überzeugt waren, dass wir den Zuschlag für einen grossen Vertrag bekommen. In letzter Sekunde entscheidet sich der Kunde für einen anderen Anbieter und mein Chef rastet völlig aus.

Er lässt alle nur erdenklichen Beziehungen spielen, um den Entscheid umzudrehen. Doch auch das nützt nichts. In letzter Instanz attackiert er den Kunden verbal. Die Folge: Wir erhalten nie mehr einen Auftrag von diesem Kunden und unsere Firma trägt einen schlechten Ruf davon.

Im Nachhinein erfahren wir, dass der Auftrag eine Katastrophe war und unserem Konkurrenten Millionen gekostet hat. „Zum Glück haben wir nicht den Zuschlag erhalten!“ denke ich mir. Wenn wir gelassen werden, dann fangen wir erst an, zu leben und schöpfen neue Energie. Alles andere brennt uns allmählich aus. Die drei grossen Schlüssel für mehr Gelassenheit heissen Urvertrauen, Dankbarkeit und Geduld.

Big Change - links Foto von Andreas Dudas in die Kamera Strahlend, rechts Informationen zum Newsletter zum Big Change

1. Urvertrauen

Als ich mich 2010 selbständig mache, investiere ich mutig in die Solarindustrie in Indien. 18 Monate später bin ich bankrott. Ich brauchte lange bis ich loslassen konnte. Doch heute bin ich froh, dass ich den Bankrott erlebte, denn es war die einzige Chance, meinen echten Lebensweg zu finden und zu leben. Urvertrauen heisst: alles was da kommt hat seinen Sinn und Nutzen, auch wenn wir dies heute noch nicht erkennen können. Leitsatz: „Alles ist aus einem Grund gut wie es gerade ist.“

2. Dankbarkeit

Erstelle schleunigst eine Liste mit all den Dingen für die du dankbar bist. In Momenten in denen du mehr Gelassenheit brauchst nimmst du die Liste hervor und liest sie langsam durch. Was passiert? Du machst das, was du gerade nicht ändern kannst nicht zum wichtigsten Ding der Welt! Du wirst ruhiger und gelassener und sagst Dir: alles nicht so schlimm.

Diese Übung hilft dir auch, dein Selbstvertrauen zu stärken. Denn wenn wir nicht gelassen sind, ist das oft ein Zeichen, dass es uns an Selbstliebe und deshalb auch an Selbstvertrauen fehlt.

Leitsatz: „Ich bin dankbar für alles was ich habe“
(nicht materielle Dinge, sondern das was mir in die Wiege gelegt wurde wie Talente, Werte, Familie)

3. Geduld

Wenn du etwas nicht haben, etwas nicht verändern kannst oder mit einer Situation haderst, dann ist dies ein Zeichen der Ungeduld und Unsicherheit. Vor Jahren traf ich in Indien einen der reichsten Männer, der mir sagte: „Der Erfolg ist ein gemeines Biest. Er versteckt sich lange hinter einer Ecke, nur um dich zu testen, ob es dir mit deinen Zielen wirklich ernst ist. Doch wenn du geduldig und beharrlich bist, wird der Erfolg eines Tages so heftig zuschlagen, dass er dich geradezu umhaut.“

Frage Dich also: Ist mir die Sache ernst genug, so dass ich die notwendige Geduld aufbringe und zu warten, egal wann und wie es kommt? Wenn ja, dann lehne dich zurück und lasse die Dinge gelassen fliessen wie sie gerade kommen.

Leitsatz: „Ich glaube fest an meine Ziele und gehe den Weg, der dazu notwendig ist.“

Beherzige diese drei Dinge und du wirst gleichzeitig einen gewaltigen Energieschub erfahren.

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