Fragen über Fragen

Können wir uns auf die Zukunft vorbereiten? Müssen wir uns anpassen, weil wir sonst untergehen, so wie es Professoren gemäss Darwinistischer Lehre immer wieder postulieren? Sollen wir einfach nur in die Digitalisierung investieren, Trendanalysen machen oder die Zukunft so gut wie möglich prognostizieren?

Antwort

Die Antwort auf all diese Fragen ist ein klares Nein! Doch im Angesicht von Grössen wie Uber oder Airbnb, welche mit neuen Geschäftsmodellen ganze Industrien von Grund auf revolutionieren, und dem immer schnelleren Wandel, bleibt die Frage „wie verändern wir uns für die Zukunft“ bestehen.

Furchtlose Kinder

Wie so oft im Leben kommen die tiefen und besten Einsichten und Antworten immer dann, wenn sich unser Geist voll entspannt und wir alles loslassen. Vor einigen Wochen bin ich wieder einmal in der hohen Tatra und gehe in einem der grossen Aquaparks meiner grossen Leidenschaft, dem Schwimmen nach. Dabei habe ich bei meinen Besuchen in der Vergangenheit immer wieder die beinahe 300 Meter langen Rutschen und vor allem die mutigen Kinder bewundert, welche dieses Abenteuer furchtlos in Angriff nehmen.

Heute nehme ich allen Mut zusammen und beschliesse eine der vielen Pipes auszuprobieren. Während ich langsam den hohen Turm hinaufsteige, überholen mich die Kinder im Eiltempo. Oben angekommen wähle ich eine der blauen – Schwierigkeitsgrad leicht! –Pipes aus. Langsam nähere ich mich der Öffnung, halte mich an der Stange auf Brusthöhe fest und warte gespannt, bis die Ampel auf Grün schaltet. Mein Puls nimmt zu und ehrlich gesagt… ich habe Schiss.

Da kommt mir ein Dreikäsehoch gerade recht, der sich neben mich stellt und mich mit seinen funkelnden Augen flehend anschaut. Ohne zu zögern mache ich sofort Platz und lächle verkrampft. Der Junge ergreift die Stange und als die Ampel auf Grün schaltet brüllt er los und stürzt sich in den dunklen Schlund.

Zweiter Anlauf

Zweiter Anlauf, setze mich hin, starre auf die Ampel … und lasse los. Ich nehme gewaltig Tempo auf und nach einer kurzen Strecke erreiche ich eine Zone, die nicht beleuchtet ist, werde nach links und sofort wieder nach rechts geschleudert. Ich schlucke Wasser, glaube zu Ertrinken, ringe nach Luft. Versuche mich aufzurichten, den Weg zu erahnen und hoffe, dass diese Irrfahrt bald vorüber ist. Doch no chance. Die Fahrt ist dermassen schnell und unkontrolliert, so dass ich ständig von rechts nach links geschleudert werde.

Geschafft!

Plötzlich kommt wieder Angst auf: was passiert, wenn ich in diesem dunklen Loch stecken bleibe. Doch es bleibt mir keine Zeit zum Denken, es folgt bereits die nächste Steilkurve und plötzlich werde ich vom dunklen Ungeheuer in den Pool ausgespuckt. Geschafft! Ich richte mich auf, blicke zur Pipe hinauf und lache laut heraus. Es ist eher ein Lachen der Erleichterung als eines der Freude. Zugleich bin ich stolz, dass ich mir einen Ruck gegeben habe, meine Angst und letztlich dieses Monster zu besiegen. Ich wage die Fahrt ein zweites Mal, doch dann ist es nur noch Spass pur.

Big Change - links Foto von Andreas Dudas in die Kamera Strahlend, rechts Informationen zum Newsletter zum Big Change

Parallelen zum täglichen Leben

Vielen Menschen und Unternehmen ergeht es im täglichen Leben wie mir beim ersten Anlauf in der Pipe. Veränderungen überfluten uns; wir wissen nicht, wohin uns die Reise ins „Dunkle“ wirklich führt; haben Angst vor der Zukunft; sind unsicher. Mein Erlebnis aus der Pipe hat mir wieder einmal auf amüsante Weise vorgeführt, was entscheidend ist, um sicher durch unbekannte Gewässer zu navigieren und wie man sich für eine ungewisse Zukunft verändert.

Wie veränderst du dich für die Zukunft? 3 wichtige Tipps für dich und dein Unternehmen:

1. Richtig mit der Angst umgehen

Wie in der Pipe können dabei verschiedene Mittel helfen, die Angst als guten Freund und nicht drohende Bestie mit auf die Fahrt zu nehmen. Vorbilder – wie hier die Kinder – zeigen, dass es sich lohnt auf die Ungewissheit einzulassen.

Grundsatz:         Wenn die anderen es können, dann kann ich es erst recht.

Wenn sie in ihrem Markt regelrecht hin und her geschleudert werden, dann hilft innere Stärke. Klare Identität mit ihrem authentischen Kern ist dabei entscheidend. Fragen wie „Wer bin ich? Wohin wollen wir? Wofür stehen wir?“ weisen auf den authentischen Kern hin und geben Halt. Besinne dich auf deine wahren Werte und eine klare Aufgabe. Sie geben auch in dunklen Zeiten klaren Halt.

2. Loslassen

Richtig Fahrt habe ich erst aufgenommen, als ich die Stange losgelassen habe. Wenn wir also Neues erleben und erschaffen wollen müssen wir Platz machen. Das Universum duldet kein Vakuum. Lass falsche Glaubenssätze, veraltete Methoden, überflüssige Prozesse, schlechte Gedanken und alles Überflüssige los.

3. Hab Spass!

Wenn sowieso alles anders kommt als wir vorhersagen können, dann lass uns doch wenigstens Spass auf unserer wilden Fahrt haben. Wir alle wissen, dass Begeisterung eine gewaltige Kraft und Sogwirkung auslöst.

Das heisst: entfache dein Feuer und lass es brennen. Echtes Feuer hat auch den positiven Nebeneffekt, dass es Ängste niederbrennen kann.

Last but not least:

Richtige Power auf deiner Fahrt in eine ungewisse Zukunft kriegst du nur, wenn du dich nicht am Aussen sondern an dir selbst orientierst. 100% Klarheit für deinen authentischen Kern sowie 0 % Begrenzungen, diesen Kern voll zu leben, werden dich so verändern, so dass du mit innerer Stärke gelassen mit Veränderungen umgehst und gleichzeitig zum Macher einer strahlenden Zukunft wirst.

Für Unternehmen heisst das: Blick nach Innen; absolute Klarheit über ihre Werte und das Warum ihrer Tätigkeit sowie über ihr Feuer, das sie in der Gründerstunde einst so gross gemacht hat.

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